Bedeutung der Wappen

Das Wappen der Gemeinde Büchen

Wappenbeschreibung:
In Gold eine bewurzelte Buche mit schwarzem Stamm und grünen Blättern.

Historische Begründung:
Das "sprechende" Wappenbild der Buche im Wappen der Gemeinde Büchen repräsentiert den früher auf Niederdeutsch "Boken" lautenden Ortsnamen. Dieses Dorf soll seit dem 13. Jh. eine weithin bekannte Wallfahrtsstätte gewesen sein. Auf diese Überlieferung bezieht sich die Wappenfigur gleichfalls. Gründete doch das religiöse Interesse an dem Ort auf einer in einer Buche gesehenen Marienerscheinung. In der Folgezeit wurde der Ort viel besucht, und noch im letzten Jahrhundert bewahrte man in der Kirche ein angeblich einst wundertätiges Marienbildnis auf. Auch geographisch war der Ort durch seine Lage an der Stecknitz mit Schleuse und Landzollstelle begünstigt. Die früheren Landtage des Herzogtums Lauenburg wurden in einem herrschaftlichen Gebäude am Ort abgehalten. Am Anfang des 15. Jh. befand sich in Büchen eine Burg als Stammsitz der Familie von Marschalk. Die goldene Schildfarbe soll unter anderem auch auf den wirtschaftlichen Wohlstand der Gemeinde durch die Jahrhunderte hindeuten.


Wappen Gem. Büchen

Das Wappen des Amtes Büchen

Wappenbeschreibung:
In Grün ein roter Schild, darin ein silberner Pferdekopf, mit einem natürlich gewachsenen goldenen Bord, der außen mit zehn goldenen Buchenblättern besteckt ist.

Historische Begründung:
Das Wappen des Amtes Büchen verwendet als augenfälligste Figur den Pferdekopf aus dem Kreiswappen. Der Pferdekopf war seit 1819 im dänischen Reichswappen das Zeichen für das neuerworbene Herzogtum Lauenburg, bevor er mit anderer Tinktur (Silber statt Gold) als regionales Wahrzeichen später Eingang in das Wappen des gleichnamigen preußischen Landkreises fand. Der strahlenförmige Kranz aus zehn Buchenblättern steht für den Kreis der Amtsgemeinden: Bröthen, Büchen, Fitzen, Güster, Klein Pampau, Müssen, Roseburg, Schulendorf, Siebeneichen und Witzeeze. Außerdem verweist er als "sprechendes" Symbol auf den Sitz der Amtsverwaltung, dessen älteste Bezeichnung "Boken" gleichbedeutend ist mit "(zu den) Buchen". Zum 1. Januar 2007 sind weitere Gemeinden dem Amt beigetreten: Besenthal, Göttin, Gudow und Langenlehsten.


Wappen Amt Büchen

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